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Schulleiter und Landeselternrat lehnen Lehrerumverteilung bei Berliner Schulreformen ab

Betroffene Gruppen äußern Bedenken wegen steigender Arbeitsbelastung, während die Stadt ihre Qualitätsstrategie, den Ausbau von Schulplätzen und die Änderungen zur Schulpflicht vorantreibt.

Von Berlin News Desk · Veröffentlicht am 25. Juli 2026

Wie wir berichtet haben

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Schulleiter und Landeselternrat lehnen Lehrerumverteilung bei Berliner Schulreformen ab
Photo by kitmasterbloke / flickr (by)

Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch hat die vorgesehenen Förderstunden, bekannt als Profilbedarf II, ausgesetzt und leitet Lehrkräfte stattdessen an Brennpunktschulen um, ein Schritt, den Schulleitungen und der Landeselternrat angesichts des bestehenden Lehrermangels ablehnen.

Qualitätsstrategie setzt auf Kernkompetenzen

Die Stadt hat eine neue Qualitätsstrategie mit dem Schwerpunkt Deutsch und Mathematik gestartet. Dazu gehören standardisierte Verfahren zur regelmäßigen Erfassung und Bewertung der Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler. Aus dem schulischen Umfeld wird darauf hingewiesen, dass eine konsequente Beobachtung helfen könnte, Lücken frühzeitig zu erkennen, allerdings sei dafür eine ausreichende Personalausstattung unerlässlich.

Schulbau schafft neue Plätze

Durch das Schulbauprogramm stehen im Schuljahr 2025/2026 rund 53.000 zusätzliche Schulplätze zur Verfügung; bis 2026/2027 sollen es 62.000 sein, wodurch sich der Fehlbedarf von 26.100 auf 24.100 verringert. Eltern und Schulleitungen betonen, dass der zusätzliche Raum nur dann wirklich nützt, wenn genügend Lehrkräfte vorhanden sind, um die Klassen im erweiterten Schulnetz zu unterrichten.

Vereinbarung mit der GEW entlastet Lehrkräfte

Ein mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vereinbartes Entlastungspaket soll die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte ab dem Schuljahr 2026/2027 senken. Vorgesehen sind kleinere Klassen in herausfordernden Schulmilieus sowie ein zusätzlicher freier Tag für Lernentwicklungsgespräche an Grundschulen. Vertreterinnen und Vertreter betroffener Schulen sehen darin eine direkte Reaktion auf die Rückmeldungen zum Alltagsdruck, zeitgleich beginnt im Schuljahr 2025/2026 das elfte Pflichtschuljahr für Schülerinnen und Schüler unter 18 Jahren, die nach der 10. Klasse noch keinen gesicherten Berufsweg haben.

Nächste Schritte für Familien und Schulen

Schulen und Familien können sich über den Stand der Umsetzung bei der Senatsverwaltung für Bildung unter berlin.de/sen/bildung/ sowie über die Kanäle der GEW informieren, wo Details zum Entlastungspaket und zu den Verfahren der Qualitätsstrategie laufend veröffentlicht werden.

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