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Berliner Wohnbauprojekte orientieren sich an den Bedürfnissen der Bewohner
Neue Quartiere mit Tausenden von Wohnungen, Schulen und Grünflächen sollen den Alltag der Menschen in den betroffenen Bezirken nachhaltig prägen.
Wie wir berichtet haben

Berlin treibt mehrere große Wohnungsbauprojekte voran, die neue Quartiere mit Wohnungen, Schulen und Grünflächen für die Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort entstehen lassen. Im äußersten Westen der Stadt soll das Quartier Stadteingang West mit rund 2.400 neuen Wohnungen und Platz für 5.000 Menschen entstehen, entwickelt von der landeseigenen Howoge über einen Zeitraum von zehn Jahren. In Neukölln hat auf dem ehemaligen Gelände des Freizeitbades Blub der Bau eines Viertels mit 860 Wohneinheiten für etwa 1.000 Menschen begonnen; die Wohngebäude sollen 2026 fertiggestellt werden.
Wohnungsangebot und Nahversorgung
Die Projekte wirken dem Druck auf den bestehenden Wohnungsmarkt gezielt entgegen, indem sie neue Angebote in gewachsenen Stadtteilen schaffen. Das Projekt Wasserstadt in Spandau ist als eines der größten neuen Stadtquartiere Berlins angelegt und sieht mehr als 8.500 Wohnungen sowie Schulen, Kitas und Grünflächen entlang der Havel vor. In Köpenick sollen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick 1.800 Häuser und Wohnungen gemeinsam mit zwei Schulen und mehreren Kitas entstehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Gebiete profitieren künftig von einem wohnortnahen Zugang zu Grundversorgung und müssen sich nicht allein auf ältere Bausubstanz verlassen.
Einrichtungen für Familien und den Alltag
Jedes Vorhaben umfasst soziale Infrastruktur, die Familien und den Alltag vor Ort unterstützt. Das klimaneutrale Schumacher-Quartier auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel soll 2026 mit dem Bau beginnen und bis Mitte der 2030er-Jahre über 5.000 Wohneinheiten liefern. Schulen und Kitas, die in allen Projekten eingeplant sind, sollen für Eltern kürzere Wege bei Betreuung und Bildung ermöglichen. Grünflächen entlang der Havel und innerhalb der neuen Quartiere bieten Freizeitmöglichkeiten im Freien, die unmittelbar in die neuen Wohngebiete integriert sind.
Die Bauzeitpläne sehen eine schrittweise Fertigstellung vor, keine sofortige Vollbelegung auf einen Schlag. Bewohnerinnen und Bewohner können den Fortschritt über die Planungsämter der jeweiligen Bezirke verfolgen, sobald Gebäude und Einrichtungen nach und nach in Betrieb genommen werden. Die Projekte unterliegen den üblichen Genehmigungsverfahren und Marktbedingungen, die den endgültigen Bezugstermin bestimmen.