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Berliner Jugendsport: Gemeinschaft durch Breitensportbeteiligung
Von internationalen Meisterschaften im Sportforum bis hin zu lokalen Spielfesten, Berlins Breitensportszene fördert weiterhin die sportliche Entwicklung der nächsten Generation.
Wie wir berichtet haben

Der Berliner Sportkalender ist geprägt von einem starken Bekenntnis zur Jugendförderung, das Spitzenwettkämpfe mit einem inklusiven, gemeinschaftsorientierten Sportangebot verbindet. Während die Stadt die Berliner Jugend-Finals 2026 im Sportforum Berlin ausrichtet, steht weiterhin die Schaffung niedrigschwelliger Angebote für junge Athletinnen und Athleten in verschiedenen Sportarten im Mittelpunkt.
Das Sportforum Berlin und sportliche Höchstleistungen
Das Sportforum Berlin ist ein zentraler Anlaufpunkt für den Jugendsport. Derzeit finden dort die Berliner Jugend-Finals gemeinsam mit dem Familiensportfest statt. Diese Veranstaltungen umfassen rund zehn Jugendmeisterschaften und ziehen Teilnehmende und Zuschauerinnen und Zuschauer aus der gesamten Region an. In diesem Wettkampfumfeld haben zuletzt lokale Talente für Aufsehen gesorgt, allen voran Füchse Berlin. Bei den 4. German International Youth Championships (GIYC) sicherte sich der Verein seinen dritten Titel in Folge im Handball, nachdem er GOG Handbold aus Dänemark mit 29:27 bezwungen hatte.
Gemeinschaftlich getragene Breitensportinitiativen
Abseits offizieller Meisterschaften setzt die Breitensportbewegung auf regelmäßige, wohnortnahe Bewegungsangebote. Ein gutes Beispiel dafür ist das Programm von Motherland Youth. Die Organisation veranstaltet monatlich kostenlose Fußball-Spielfeste speziell für Kinder ab drei Jahren aus der afrikanischen Community. Die Treffen finden auf dem Sportplatz Cornelius-Fredericks-Str. statt und bieten einen strukturierten Rahmen für körperliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe.
Anerkennung individueller Leistungen
Das Engagement der Stadt für den Jugendsport zeigt sich auch in einem formellen Auszeichnungssystem, das vom LSB (Landessportbund Berlin) und dem OSP (Olympiastützpunkt Berlin) koordiniert wird. Seit 2012 nominiert eine Jury dieser Organisationen monatlich Nachwuchssportlerinnen und -sportler des Monats, um lokale Erfolge zu würdigen. Die jüngsten Preisträgerinnen und Preisträger spiegeln die Vielfalt der Talente in der Stadt wider: Im Mai wurde die Judoka Mia Marie Beermann ausgezeichnet, im Juni der Schwimmer Nils Nolte. Die Reichweite dieser Programme zeigt sich zudem in der Auszeichnung des zwölfjährigen Para-Schwimmers Arthur Eschke als Berliner Jugendsportler des Jahres 2025. Eschke setzte sich dabei gegen weitere namhafte Nachwuchsathleten durch, darunter Delisha B. Domingos und Maria Hübner.
Für Familien, die an künftigen lokalen Angeboten teilnehmen möchten, hält die laufende Saison ein vielfältiges Programm bereit. Das Sportforum Berlin dient dabei das ganze Jahr über als zentraler Ort für Wettkampffinale und Freizeitsportveranstaltungen gleichermaßen.