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Berlins Hochschulsportinfrastruktur im Rampenlicht: FISU-Spiele und Campus-Ligen
Während die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games Schwimmen, Tauchen und Volleyball nach Berlin bringen, rücken Hochschulsportanlagen und universitätsübergreifende Ligen die Einrichtungen für Berliner Studierende in den Fokus.
Wie wir berichtet haben

Berlin ist vom 16. bis 27. Juli 2025 Austragungsort der Schwimm-, Tauch- und Volleyballwettbewerbe der FISU World University Games, der Studentenolympiade, im Rahmen des übergeordneten Mehrsportevents Rhine-Ruhr 2025. Der Wettkampf rückt die Hochschulsportanlagen und die Infrastruktur der Stadt ins internationale Rampenlicht, wobei die Veranstaltungen an verschiedenen Berliner Standorten stattfinden.
Neue Führung und bedeutende Projekte
Jens Tiedjen hat das Amt des Direktors für Hochschulsport an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) übernommen, wo er das Engagement der Universität bei Großprojekten, darunter die Rhine-Ruhr 2025 FISU-Spiele, koordiniert. Seine Berufung steht für einen erneuerten Fokus auf den Ausbau der Sportinfrastruktur, die sowohl Spitzensportlerinnen und -sportler unter den Studierenden als auch die gesamte Campus-Gemeinschaft unterstützt.
Meister auf dem Campus und olympische Verbindungen
Die Herren-Basketballmannschaft der HU Berlin, frisch gebackener Deutscher Hochschulmeister, wurde für den Berliner Amateursport-Preis nominiert. Fans können im Rahmen des Abstimmungsverfahrens für das Team voten, ein Zeichen für das wachsende Ansehen des Hochschulsports in der Stadt. Über den Mannschaftssport hinaus haben zwei HU-Studierende, die Eisläufer Minerva Hase und Nikita Volodin sowie Eiskunstläuferin Lea Sophie Scholz, bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina teilgenommen und damit bewiesen, dass Berlins Hochschulsportsystem Athletinnen und Athleten bis auf die höchste internationale Bühne führen kann.
Universitätsübergreifende Ligen als Infrastruktur
Die Berlin University Leagues bieten einen strukturierten Wettkampfrahmen für große Ballsportarten, darunter Fußball und Beachvolleyball, und stehen Studierenden sowie Beschäftigten mehrerer Hochschulen offen: der Freien Universität Berlin (FU), der Technischen Universität Berlin (TU), der Humboldt-Universität, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Die Ligen nutzen bestehende Campus-Anlagen und Außenplätze als gemeinsame Sportinfrastruktur und fördern so regelmäßige universitätsübergreifende Rivalitäten, ohne dass neue Einrichtungen gebaut werden müssen.
Die Konzentration wettbewerbsfähiger Sportinfrastruktur an Berlins Hochschulen, von den Schwimmbädern und Hallen, die für FISU-Veranstaltungen genutzt werden, bis hin zu den Beachvolleyballfeldern und Basketballhallen der Liga, bedeutet, dass Studierende das ganze Jahr über Zugang zu einem Netzwerk von Trainings- und Wettkampfstätten haben. Die FISU-Spiele haben zudem die Qualität und Kapazität dieser Anlagen in den Fokus gerückt, da internationale Delegationen sie für die Studentenolympiade nutzen.
Wie geht es mit dem Hochschulsport in Berlin weiter?
Mit dem Abschluss der FISU World University Games am 27. Juli richtet sich der Blick darauf, den Schwung aufrechtzuerhalten. Die Berlin University Ligen setzen ihre regulären Spielzeiten nach den Spielen fort, Fans können jetzt für das Basketballteam der HU beim Amateursport-Preis abstimmen, und der Erfolg von Athletinnen und Athleten wie Hase, Volodin und Scholz bei den Olympischen Winterspielen 2026 setzt einen dauerhaften Maßstab. Für Studierende und Beschäftigte an FU, TU, HU, HTW und Beuth bleiben die universitätsübergreifenden Ligen der zugänglichste Weg, um in Fußball und Beachvolleyball anzutreten, in Anlagen, die sich nun auch auf internationaler Bühne bewährt haben.