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Berliner Sportstätten: Modernisierungen im Überblick vor der Saison 2026
Bundesmittel, neue Trainingszentren und genehmigte Stadionpläne bereiten Vereine und Bezirke auf das kommende Jahr vor.
Wie wir berichtet haben
Berlin hat für 2026 Bundesmittel in Höhe von 16,2 Millionen Euro gesichert, um 19 Sportstätten in allen Bezirken zu sanieren, darunter die Flatow-Sporthalle und der Jahn-Sportpark. Die Mittel fließen zu einem Zeitpunkt, da Vereine und Bezirke ihre Trainings- und Wettkampfstätten für die bevorstehende Saison herrichten.
Bundesmittel für bezirkliche Sanierungen
Die 16,2 Millionen Euro kommen mehreren Standorten zugute, ausdrücklich genannt werden die Flatow-Sporthalle und der Jahn-Sportpark. Die Arbeiten sollen 2026 beginnen und betreffen Anlagen, die von lokalen Vereinen und gemeinnützigen Programmen in der gesamten Stadt genutzt werden.
Auswirkungen des neuen Trainingszentrums von Union Berlin
Der 1. FC Union Berlin eröffnete im Juli 2024 sein neues, 25 Millionen Euro teures Trainingszentrum an der Oberspree in Köpenick. Die Anlage umfasst vier Profitrainingsplätze sowie ein Rehabilitationszentrum und bietet dem Klub eine eigene Infrastruktur für künftige Spielzeiten.
Stadionpläne für den Jahn-Sportpark
Für den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wurde ein Entwicklungsplan für ein neues Stadion mit 20.000 Plätzen und einen inklusiven Sportpark genehmigt. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, die geschätzten Kosten belaufen sich auf 263,4 Millionen Euro. Nach Fertigstellung steht damit eine größere Veranstaltungsstätte zur Verfügung.
Investitionen im Bezirk Spandau
Der Bezirk Spandau kündigte im April 2026 ein Investitionsprogramm in Höhe von 65 Millionen Euro an, das die Sanierung bestehender Sporthallen sowie den Bau neuer Einrichtungen vorsieht. Der Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Anlagen, die von lokalen Vereinen und der Bevölkerung genutzt werden.
Alba Berlins Arena-Projekt
Alba Berlin plant den Bau einer NBA-konformen Arena mit 15.000 Plätzen in Adlershof, die mehrere hundert Millionen Euro kosten soll. Das Projekt unterstützt die Bewerbung des Klubs für die NBA-Europe-Liga, die 2027 starten soll, und soll den Liga-Standards für Heimspiele und Trainingsbetrieb gerecht werden.
Diese Entwicklungen werden die verfügbaren Trainings- und Spielstätten für die Saison 2026 und die folgenden Jahre maßgeblich prägen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine können den Fortschritt über die entsprechenden Projektseiten auf berlin.de und die jeweiligen Vereinswebsites verfolgen.